Externer CFO Handwerk.

Bauhandwerk, SHK, Elektro, Schreinerei, Metallbau. Wenn Sie auf der Baustelle führen und im Büro die Zahlen mitlaufen sollen.

Sie kalkulieren einen Auftrag. Sie kommen raus mit einer Marge, die auf dem Papier passt. Dann läuft die Baustelle aus dem Ruder, der Polier braucht zwei Wochen länger, der Material-Aufschlag frisst, der Nachtrag wird vergessen. Am Ende stehen Sie mit einer Null da. Manchmal mit weniger.

Das ist keine Ausnahme. Das ist die Mechanik. Im Handwerk wird Geld zwischen Kalkulation und Schlussrechnung verdient – oder verloren. Wer das nicht in Wochen sieht, sondern nur im Jahresabschluss, sieht es zu spät.

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Warum Handwerk eigene Zahlenlogik braucht.

Handwerk ist Auftragsgeschäft. Jeder Auftrag eine eigene kleine Welt: kalkuliert, gestartet, abgewickelt, abgerechnet. Was Sie steuern müssen, ist nicht der Monatsumsatz – sondern die Marge je Auftrag, das Verhältnis zwischen kalkulierten und tatsächlichen Stunden, die Pünktlichkeit der Nachträge.

Dazu kommt: Saisonalität. Im SHK kippt das Geschäft im Winter rein, im Garten- und Landschaftsbau im Frühjahr. Wer nicht auf 13 Wochen sieht, übersteht die Durststrecke nicht – nicht weil das Geschäft nicht läuft, sondern weil das Material schon bezahlt ist und der Kunde noch nicht.

Und dann die Nachfolge. Der Großteil der Mittelstands-Handwerksbetriebe steht in den nächsten zehn Jahren vor dem Generationswechsel. Wer übernimmt, übernimmt eine Steuerung, die meist nie aufgesetzt wurde. Aus dem Bauch geführt, mit dem Steuerberater gehalten. Das reicht nicht mehr, wenn die Bank fragt.

Drei Themen, die ich in Handwerks-Mandaten immer sehe.

Auftragskalkulation, die hält.

Die meisten Betriebe kalkulieren wie vor zehn Jahren – mit pauschalen Zuschlägen, ohne echten Stundensatz, ohne Gemeinkostenverteilung, die zur eigenen Struktur passt. Ich rechne Ihre Stundensätze neu, baue eine Nachkalkulation auf, die nach jedem Auftrag zeigt, wo Sie wirklich gestanden haben. Drei Monate später wissen Sie, welche Auftragstypen Sie verdienen – und welche Sie subventionieren.

Liquidität, die durch den Winter trägt.

13-Wochen-Liquidität, wöchentlich gepflegt. Sie sehen Wochen vorher, wann es eng wird. Material, Lohn, Sozialabgaben, Vorsteuer – alles auf einer Linie, alles auf den Tag genau. Bankgespräche werden planbar, nicht hektisch.

Nachtragsmanagement, das nicht versickert.

Nachträge sind im Bauhandwerk die Hälfte des Ergebnisses – wenn sie kommen. Ich baue Ihnen eine Routine, die jeden Nachtrag erfasst, dokumentiert, abrechnet. Was nicht in der Routine steckt, bleibt liegen.

Welche Kennzahlen für Handwerk wirklich tragen.

Sechs Zahlen, mehr brauchen Sie nicht – weniger sollten es nicht sein:

  • Marge je Auftragstyp (nicht Gesamtmarge).
  • Verhältnis kalkulierte zu tatsächlichen Stunden.
  • Auftragsbestand in Wochen (Backlog).
  • Quote der Nachträge je Auftragsvolumen.
  • Forderungslaufzeit nach Auftragsabschluss.
  • 13-Wochen-Liquidität, rollierend.

Das ist Controlling Handwerk, das auf Ihre Auftragsmechanik passt – nicht ein Konzern-Reporting, das niemand versteht.

Wie ein Mandat im Handwerk aussieht.

Setup in vier bis sechs Wochen: Ich gehe Ihre laufenden Aufträge durch, baue die Auftragskalkulation neu, hole die 13-Wochen-Liquidität auf den Tisch. Danach laufende Steuerung im vereinbarten Rhythmus – meist monatlicher Steuerungstermin, dazwischen wöchentlich Liquidität, bei Bedarf Bankgespräche. Wenn die Nachfolge ansteht, bauen wir parallel die Übergabezahlen auf, mit denen die nächste Generation nicht im Dunkeln steht.

Andere Branchen.

Drei weitere Vertiefungen.

Reden wir.

Dreißig Minuten am Telefon. Sie erzählen, wo Sie stehen. Ich sage, ob ich helfen kann – oder ob Sie woanders besser aufgehoben sind.

Unverbindlich. Vertraulich.